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  Bornheimer diskutieren leidenschaftlich über Königstraße und Toom-Markt


Von Moritz Rosenkranz
BORNHEIM. So leidenschaftlich ist es wohl selbst bei Parkstreitigkeiten schon lange nicht mehr zugegangen auf dem Peter-Fryns-Platz in Bornheim. Der General-Anzeiger hatte gestern zur Dialog-Veranstaltung geladen, und rund 70 Bornheimer Bürger waren gekommen, um von Bürgermeister Wolfgang Henseler, Ortsvorsteher Heinz Joachim Schmitz und Gewerbevereins-Vorsitzendem Norbert Nettekoven Antworten auf ihre Fragen zu erhalten
Die Themen waren brisant: Neben der Erweiterung des Toom-Markts in Roisdorf stand vor allem die Einbahnstraßenregelung auf der Königstraße, die sich seit einem Monat im Probebetrieb befindet, im Mittelpunkt. Insbesondere viele Anwohner des Servatiuswegs, Gewerbetreibende von der "Kö" und besorgte Eltern machten ihrem Unmut über die derzeitigen Umstände Luft.

Einige hatten eigens T-Shirts und Schilder hergestellt, um auch optisch ein klares Zeichen gegen die Einbahnstraße zu setzen. Sie fragten sich, wo Henseler die Bürger ausgemacht hat, die sich für die jetzige Regelung aussprechen würden. Der Bürgermeister hatte von gleich viel positiver wie negativer Resonanz gesprochen.

Die Kritiker, die auf dem Peter-Fryns-Platz deutlich in der Überzahl waren, hatten gleich mehrere Contra-Punkte vorzutragen: Die Anwohner des Servatiuswegs leiden unter dem gesteigerten Verkehrsaufkommen durch die Umleitung über ihre Straße, die Geschäftsleute bangen um ihre Existenz wegen des abnehmenden Verkehrsaufkommens, Eltern haben Angst um ihre Kinder, da es an Zebrastreifen und Ampeln fehlt.

Henseler entgegnete jedoch, die Verkehrs-Situation für Fußgänger habe sich im Bereich der Königstraße deutlich entspannt, was angesichts von zwei Beinahe-Unfällen und einem kleineren Auffahrunfall während der zweistündigen Veranstaltung für Empörung bei vielen Bürgern sorgte.
Henseler erneuerte wiederholt sein Angebot, die Anregungen und Hinweise der Bürger als Grundlage für eine weitere konstruktive Diskussion mitzunehmen. "Wir sind nicht beratungsresistent." Schmitz sagte: "Das Thema Verkehrssicherheit und Fahrradwege nehme ich gerne auf."

Einig waren sich hingegen alle, dass vor allem die Königstraße für Radfahrer sicherer werden müsse. Ein Junge und ein junges Mädchen hatten zuvor ihre Probleme und Ängste mit dem Zweirad geschildert.

Norbert Nettekoven machte sich hingegen für einen Mittelweg stark: Die Königstraße könne keine beruhigte Wohnstraße werden. Schon jetzt hätten einige Geschäfte Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent. Daher plädiere er für eine beruhigte zweispurige Königstraße. "Das ist das Hauptgeschäftsgebiet der Stadt. Die Läden müssen aber auch sichtbar sein, damit die Leute anhalten und etwas kaufen." Dafür brauche es auch den Durchgangsverkehr, den Henseler durch die Einbahnstraßenregelung aus dem Ort verbannen möchte.

In Bezug auf den Ausbau des Toom-Markts forderte Nettekoven, den Bebauungsplan zu ändern und somit zu verhindern, dass der Investor, wie es ihm derzeit zusteht, sein Einkaufszentrum ohne Kontrolle der Stadt und Investitionen in die Infrastruktur zu vergrößern, wenn auch nicht in dem Ausmaße, wie derzeit vorgesehen. "Mit dem Toom-Markt wollen wir Kaufkraft in Bornheim halten", entgegnete Bürgermeister Henseler.

Der derzeitige Zustand sei nicht optimal. Eine Erweiterung würde verkehrstechnisch Verbesserungen bringen und neue Parkflächen schaffen. Nettekoven und Gewerbetreibende befürchten zu starke Konkurrenz und vor allem zu viel Verkehr. Moderator Hans-Peter Fuß, Leiter der Vorgebirgs-Redaktion des GA, fragte Henseler abschließend, ob der Rat seine Entscheidungen noch einmal revidieren könnte. Der Bürgermeister antwortete vielsagend: "Das kann ich nicht einschätzen."

Die Diskutanten

Der General-Anzeiger hatte vier Diskutanten auf den Peter-Fryns-Platz eingeladen. Roisdorfs Ortsvorsteher Harald Stadler konnte nicht teilnehmen, da er wegen der 900-Jahr-Feier seines Ortes unabkömmlich war.

Somit diskutierten Bornheims Bürgermeister Wolfgang Henseler und der Bornheimer Ortsvorsteher Heinz Joachim Schmitz, die für das Einbahnstraßen-Modell auf der Königstraße und die Toom-Erweiterung sind, mit Norbert Nettekoven.

Der vor kurzem zurückgetretene CDU-Chef spricht für die Gewerbetreibenden und ist gegen Einbahnstraßen-Regelung und Toom-Erweiterung.

 

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 13. August 2020

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