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  Die nächsten Staus sind in Bornheim programmiert


Von Werner Meyer

Bornheim. Die Bornheimer Autofahrer sind Schlimmes gewohnt, aller Voraussicht nach werden sie jetzt erneut mit Umleitungen und Staus leben müssen: die sogenannte "Talstraße", die Roisdorfer Umgehungsstraße L 281, wird zwischen Porta und der Maarstraße komplett erneuert.
Der Grund: Die Bonner Deponie wird abgedichtet, eben auch unter der Landstraße. Auswirkungen: Der Verkehr muss komplett umgeleitet werden. Kosten: etwa 1,5 Millionen Euro. Doch damit nicht genug. Gleichzeitig wird auch das Verbindungsstück der L 118 zwischen Autobahn und Ortsgrenze Roisdorf vierspurig ausgebaut.
Der Verkehr wird zwar - wie jetzt - in beiden Richtungen laufen, aber beengt. Auch dort sind Staus programmiert. Während der Landesbetrieb Straßenbau eher weiträumige Umleitungen einrichten will, setzt Bornheims Bürgermeister eher auf ein kontrolliertes Ausweichen auf Wirtschaftswege.

"Turbokreisel", Vollsperrung, vierspuriger Ausbau, Verdichtung, kombinierter Rad- und Gehweg - Wenn man Jürgen Wagner und Andreas Groß, beim Landesbetrieb Straßen zuständig für Planung und Bauausführung, zuhört, geht es um Millionen. In diesem Fall etwa drei.

Die werden zwischen Autobahn und Roisdorf sowie zwischen dem Gewerbepark und der Maarstraße in den Boden gesetzt. Wo die L 281 aus Richtung Hellenkreuz/Wesseling auf die Landstraße zwischen Hersel und Roisdorf trifft, werden schon bald etwa 25 000 Autos am tag die Kreuzung passieren, hat das Landesbetrieb von einem Gutachter erfahren. Ursprünglich war dort ein normaler Kreisverkehr geplant, doch der kann eine solche Menge Autos mit Spitzenwerten von 3 500 pro Stunde am Nachmittag nicht bewältigen.

Also schauten die Planer über die Grenzen und entdeckten in den Niederlanden einen "Turbokreisel" mit zwei Spuren und einer aufwendigen Beschilderung. Der sollte dann das Bornheimer Verkehrsproblem am Gewerbepark lösen. "Inzwischen präferieren wir aber eine Kreuzung mit Ampeln", erklärten Wagner und Groß.

Offen sind noch viele Fragen rund um die Maßnahme. Dass die Deponie abgedichtet werden muss, ist unstrittig, daher auch die finanzielle Beteiligung der Bonner an dem Neubau der L 281. Bisher ist diese Straße immer wieder nachgesackt auf dem labilen Deponieuntergrund. Was die Autofahrer für eine Verkehrsberuhigung halten. nämlich die Buckel auf der Piste, sind Schäden durch die sackende Müllhalde.

Woher der Verkehr während der Vollsperrung führen soll, ist noch nicht abschließend geklärt. Der Landesbetrieb will die Autos über Wesseling auf die A 555 führen. Dazu soll die Ampelschaltung am Hellenkreuz die Autofahrer auf die Landstraße bringen und aus der Bornheimer Innenstadt halten. Der Verkehr aus Richtung Swisttal soll auf die B 56 geleitet werden und Bornheim erst gar nicht tangieren.

"Wir können nicht ein Loch mit einem anderen stopfen. Wesseling wäre überfüllt bei diesem Vorschlag. Und viele Autofahrer würden Anliegerstraße und Wirtschaftswege benutzen, um die Baustelle zu umfahren. Wir sollten dann direkt die Wirtschaftswege kontrolliert als Umleitung einsetzen", hat Bürgermeister Wolfgang Henseler einen anderen Vorschlag.

Man wolle aber noch einmal an einem Tisch zusammen kommen: Städte Landesbetrieb und Polizei. Denn die soll kontrollieren, damit nicht Anliegerstraßen und Wirtschaftswege als Schleichwege genutzt werden.

Auch über den Baubeginn gibt es noch Unklarheiten. "Wir gehen von Ende des Jahres aus", sagen die Planer des Landesbetriebes. Nach Informationen des General-Anzeigers ist aber in internen Gesprächen stets von "Anfang kommenden Jahres" die rede. Die Abdichtung der Deponie soll 2010 abgeschlossen sein, daher wird wohl auch "zeitnah" der nächste Bagger anrücken. Die Planung der L 183 n hat immerhin zehn Jahre gedauert, da passiert noch nichts.

 

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 29. März 2020

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