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  Note "mangelhaft" für die Bornheimer Kreuzung


Von Bernhard Berger

Bornheim. Noch am Tag der Ausschusssitzung hatte der Technische Beigeordnete der Stadt Bornheim, Manfred Schier, einen Bauantrag auf den Tisch gelegt bekommen. Inhalt ist die Erweiterung des Toom-Markts. Im Rahmen der baurechtlichen Möglichkeiten, also auf rund 10 000 Quadratmeter. Seit zehn Jahren besteht diese Möglichkeit, doch getan hat sich bisher nichts an den rund 6 000 Quadratmetern Gewerbefläche.
Dass sich jetzt etwas ändern soll, waren sich alle Fraktionen im Ausschuss und im Rat einig. Denn nicht nur Hans-Gerd Feldenkirchen (UWG) graut es vor Veränderungen nach altem Planungsrecht. Denn die Stadt hat laut Schier bisher keinerlei Handhabe, den Investor zum Ausbau der Zufahrtswege zu zwingen. Aus eigener Kasse könnte sich die Stadt dies auch nicht leisten.

Die Straßen rund um den Toom-Markt sind zu den Stoßzeiten völlig überlastet, so Sylke Schwarz vom Aachener Planungsbüro IVV. Die Gutachterin sagte in dem Verkehrsgutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hatte, dass die Kreuzung Bonner Straße/Herseler Straße "mangelhaft" sei. Ein Kreisverkehr mit "Bypass", einem Rechtsabbieger in Richtung Königstraße, könne Abhilfe schaffen, wäre zumindest "ausreichend".

Allerdings sei dies nicht einfach umzusetzen: "Da knirscht es", meinte Schwarz über den neuralgischen Punkt ihrer Planung. Nicht nur "knirschen", sondern zusammenbrechen werde der Verkehr, wenn wie nach den ersten Plänen des Investors ITG das neue Einkaufszentrum (EKZ) inklusive Toom-Markt 20 000 Quadratmeter groß würde, so die Gutachterin. Straßen für 15 000 Quadratmeter dagegen seien machbar (der GA berichtete).

In der Debatte fragte Hans-Dieter Wirtz (CDU) nach, ob die prognostizierten Verkehrszahlen der Planerin zuverlässig seien. Schwarz bekräftigte, dass ihre Grundannahmen auf Erfahrungswerten beruhten: Demnach werden 70 Prozent der Kunden mit dem Auto kommen, wobei in jedem Wagen durchschnittlich 1,6 Menschen sitzen.

Roisdorfs Ortsvorsteher und Gewerbevereinsvorsitzender Harald Stadler (SPD) vertraute ihrer Darstellung: "Kein Investor hat ein Interesse an einem Verkehrskollaps", sagte er und sprach sich für ein 15 000 Quadratmeter großes EKZ aus.

Ute Kleinekathöfers (SPD) Hinweis auf die Gewerbesteuer, die das EKZ der Stadt bringen könnte, wies der Bornheimer Geschäftsmann Heinrich Hönig (CDU) scharf zurück: Es müssten wegfallende Einnahmen gegengerechnet werden, wenn Ladenbesitzer der Königstraße wegen des EKZ pleite gingen und so ihre Altersversorgung verlören.

Berthold Rothe (Grüne) forderte ein Gesamtkonzept für das Bornheimer Zentrum und regte an, auch andere Flächen für den Ausbau zu prüfen. Dies wies Stadler zurück: Außer der Freibadwiese gebe es kein geeignetes Grundstück, und die Wiese dürfe nicht geopfert werden.

Christdemokrat Wirtz sprach sich wie die Mehrheit dafür aus, mit dem neuen Bebauungsplan Ro 17 das Gelände mit 15 000 Quadratmetern städtebaulich neu zu ordnen. Die Liberalen votierten für maximal 10 000 Quadratmeter, ein "verträgliches Maß", sagte Jörn Freynick (FDP).

Ro 17 sei aber kein Garant für den Bau des EKZ oder gegen den einfachen Toom-Ausbau, betonte Schier: Wenn nicht bald weitere Schritte zur Umsetzung des Plans folgten, sänken die Chancen der Stadt, Bauanträge anderer Stoßrichtung abzulehnen.

 

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Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 26. Juni 2019

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