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  Solarstrom von der ehemaligen Müllkippe in Roisdorf


Von Bernhard Berger

Bornheim-Roisdorf. Noch ist es nicht mehr als eine verrückte Idee: Dort, wo tonnenweise Müll der Stadt Bonn im Boden lagert, könnte bald Solarstrom produziert werden. In der Vorstellung von Bornheims Umweltbeauftragtem Wolfgang Paulus eignet sich das Gelände der ehemaligen Bonner Restmülldeponie zwischen Roisdorf und Hersel als Standort für Fotovoltaikanlagen.
Nach der Sanierung, die laut Hans-Jürgen Weber, Leiter des Bonner Amts für Stadtreinigung, zügig voranschreitet, dürfen auf dem Hügel links und rechts der Ortsumgehung keinerlei Gebäude entstehen. Um die regendichte Folie im Boden zu schonen, sind dort nur kurz wachsende Gräser und Kräuter erlaubt. Solarzellen würden deswegen selbst in Bodennähe nie in den Schatten anderer Objekte fallen, so Paulus.

Eine Projektgruppe zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK), in der sich die sechs linksrheinischen Kommunen auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Erzeugung erneuerbarer Energien geeinigt haben, habe sich zwar gegen Solarzellen auf Freiflächen ausgesprochen. "Wir wollten keine landwirtschaftlich nutzbaren Böden verlieren", sagte Paulus. Das Deponiegelände aber sei sowieso nicht mehr nutzbar.

Selbst der Artenschutz spricht laut Paulus nicht dagegen: Die Wechselkröte, deren Lebensraum nicht gefährdet werden soll, benötige nur kargen Boden und werde sich nicht an Solarzellen stören. "Die Überlegung steht daher im Raum", sagte Paulus. Tatsächlich scheint die Idee nicht so verrückt zu sein. Der Bonner Amtsleiter Weber bestätigt, dass der Bornheimer Vorschlag derzeit geprüft werde.

Im Sinne der Gebührenzahler müsse jede Möglichkeit, neben der Investition von etwa 40 Millionen Euro für die Sanierung auch wieder Geld hereinzubekommen, geprüft werden. Bislang sei aber noch unklar, ob die Solarzellen das zu erwartende, ungleichmäßige Absacken des Untergrunds verkraften würden. Auch die Wahrung des Artenschutzes müsse abgeklopft werden ebenso der technische Aufwand.

Einigkeit besteht dagegen zwischen Land und Stadt bei der Sanierung der Straße zwischen den beiden Deponiehälften: Die Ortsumgehung (L 281) wird auf diesem Teilstück auf Kosten des Landes erneuert, nach Genehmigung durch den Bonner Stadtrat wahrscheinlich schon ab Juli.

Dabei soll der Müllkörper unter der Erde mit einer durchgehenden Folie vor eindringendem Regenwasser geschützt werden, laut Weber die sicherere, aber auch etwas teurere Alternative zur Abdeckung des Mülls. Ob dafür die Straße zeitweilig ganz gesperrt wird oder mit engeren Spuren weiter befahrbar bleibt, stehe noch nicht fest.

 

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Letzte Aktualisierung: Montag, 14. Oktober 2019

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