Home Branchen Vereine Marktplatz Galerien Links News FAQ / Hilfe Suche

Feuerwehr


Herzlich
Willkommen


Regionales Internet

www.walberberg-pur.de


Bornheimer Wetter

Top Strategiespiel
Weltraumspiel
In Echtzeit
Kostenlos Anmedung
www.uranius.de


Netzwerk Community
Mit Freunden plaudern
Nette Leute kennen lernen
und vieles mehr
tee-house.de



Alle Angaben ohne Gewähr!
By: Gewinnspiel-Gewinner

Statistik
Besucher gesamt:
324644
Letzte Woche:
2418
Diese Woche:
2166
Besucher Heute:
409
Gerade Online:
2


Ihre IP:
34.207.82.217
 
Gratis Newsletter
Hier nichts eintragen!


 

Lokführer des spanischen Unglückzugs bekam drei Warnungen

Bei dem Zugunglück nahe d ..

Der Lokführer des verunglückten Zugs in Spanien hat unmittelbar vor der Entgleisung innerhalb von zwei Minuten drei automatische Warnsignale erhalten, aber das überhöhte Tempo trotzdem nicht gedrosselt. Dies hat die Auswertung des Fahrtenschreibers ergeben, wie die Ermittler berichteten. Als das erste Signal ertönte, habe der Zugführer telefoniert.

Den Aufzeichnungen zufolge fuhr der Zug 250 Meter vor dem Unfallort in einer engen Kurve nahe der Pilgerstadt Santiago de Compostela 195 Stundenkilometer schnell, obwohl dort nur Tempo 80 erlaubt war. Bei dem Unglück kamen 79 Menschen ums Leben.
Wenige Sekunden vor dem Unglück aufgelegt

Der wegen fahrlässiger Tötung beschuldigte Zugführer hat bereits Mitte der Woche zugegeben, dass er mit einem der Schaffner an Bord telefoniert hat. Bei dem Anruf zwei Minuten vor dem Unglück habe er mit dem Ticketkontrolleur darüber gesprochen, welchen Bahnsteig er anfahren solle, sagte der 52-Jährige vor Gericht. Erst wenige Sekunden bevor der Zug entgleiste, habe er aufgelegt, sagte der Lokführer.

Im Hintergrund des aufgezeichneten Gesprächs war zudem das Rascheln von Papier zu hören, was darauf hindeute, dass der Zugführer in einem Plan oder anderen Unterlagen geblättert habe, sagte eine Gerichtssprecherin.

Schaffner ist sich keiner Schuld bewusst

Der Schaffner wies derweil jegliche Mitverantwortung zurück. "Zu keiner Zeit habe ich mich schuldig gefühlt", sagte er bei der Ankunft vor dem Regionalgericht in Galicien, wo er am Freitag als Zeuge gehört wurde. "Wie ich schon gesagt habe; als der Zug entgleiste, steckte mein Handy wieder in der Hosentasche", so der Schaffner weiter. Es gehe ihm körperlich "ganz gut", psychisch aber fühle er sich angeschlagen.
Ermittlungsrichter Luis Alaez hatte bereits zuvor deutlich gemacht, dass er den Schaffner nur als Zeugen hören wolle. Aus dem Telefonat allein lasse sich keinerlei strafrechtlich relevante "Unvorsichtigkeit" ableiten, auch wenn der Zeitpunkt "unglücklich" gewesen sei.

Gegen den Lokführer dagegen wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung in 79 Fällen eingeleitet. Die Katastrophe war das schwerste Zugunglück in Spanien seit dem Zweiten Weltkrieg.
AFP, AP/dpa

Nachricht vom 2.8.13 22:20

Werbung 

Startseite wählen Favoriten hinzufügen Kontakt Banner Seite empfehlen Impressum AGBs Datenschutzerklärung Red.

Letzte Aktualisierung: Freitag, 24. Mai 2019

Regional- und Stadtportalsoftwarelösung